Roboter-assistierte Operationen

Roboter-assistierte Operationen sind ein fester Bestandteil der Behandlung von Erkrankungen in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten.

Roboter-assistierte Operationen sind ein fester Bestandteil der Behandlung von Erkrankungen in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten. Der Einsatz des Operationsroboters bietet Patienten viele Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Operationen.

Millimetergenaue Operationen

Mit vier flexiblen Armen, die über eine Konsole gesteuert werden, kann der Operationsroboter beweglicher arbeiten als das menschliche Handgelenk. Dadurch sind sehr präzise und millimetergenaue Operationen möglich, was insbesondere in schwer zugänglichen und engen Bereichen des Körpers von Bedeutung ist. Auch Eingriffe in der Nähe sensibler Strukturen wie Gefäße oder Nerven können roboter-assistiert sehr sicher und schonend durchgeführt werden.

In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie wird der Operationsroboter in der Adipositas-Chirurgie, der Hernien-Chirurgie und der kolorektalen Chirurgie eingesetzt. Adipositas-chirurgische Eingriffe umfassen bariatrische Operationen wie die Bildung eines Bypasses (z. B. Roux-Y-Bypass). Bei Eingriffen im Bereich des Dick- und Mastdarms wird der Operationsroboter ebenfalls eingesetzt. Dazu zählen Operationen zur Behandlung von Darmkrebs sowie die operative Behandlung von Stuhlinkontinenz. Auch bei Bauchdeckenrekonstruktionen kommt der Operationsroboter zum Einsatz: So werden zum Beispiel Leistenhernien und Hernien im Bereich der Bauchdecke roboter-assistiert operiert.

In diesem Video gibt der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie einen Einblick in roboter-assistierte Operationen:

 

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