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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Adipositas

Adipositas - Lifestyle oder Krankheit?

Die Adipositas (Fettleibigkeit) ist eine Erkrankung, bei der sich überschüssiges Fett angesammelt hat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Adipositas als chronische Krankheit anerkannt und gibt weltweit alarmierend wachsende Zahlen an. Adipositas beginnt bei einem Body Mass Index (BMI) von über 30 kg/m². Im Laufe der Zeit vermehren sich die Fettzellen im Körper so sehr, dass die Balance zwischen Fettgewebe und übrigen Gewebe verändert ist. Die Fettzellen werden zunächst größer und nehmen dann auch in der Anzahl zu.

Adipositas ist mehr als nur ein kosmetisches Problem. Vielmehr ist sie eine anerkannte Krankheit, die zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt. Adipositas ist eine gravierende, lebenszeitverkürzende, chronische Krankheit. Etwa 650.000 Menschen in Deutschland haben eine extreme Adipositas (BMI>40). Als Ursachen für Adipositas zählen genetische Faktoren, Umweltfaktoren, psychische Faktoren und körperliche Störungen.

Mit steigendem Grad an Adipositas ist auch das Risiko an Folgeerkrankungen zu leiden erhöht. In erster Linie sind das Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herzkrankheit, verschiedene Krebserkrankungen, Schlafapnoe, Wirbelsäulen-, sowie Gelenkerkrankungen. Typischerweise bestehen mehrere dieser Erkrankungen gleichzeitig und verschlimmern sich mit steigendem BMI. Daneben sind auch soziale, psychische und wirtschaftliche Nachteile mit Adipositas verbunden.

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