Mammographie und Mammasonographie

Mammographie

Die Klinik für Radiologie, Kinderradiologie und Nuklearmedizin führt in enger Zusammenarbeit mit dem Brustkrebszentrum Witten Mammographien durch. Mit Hilfe dieses Verfahrens lassen sich bösartige Veränderungen (Brustkrebs) der weiblichen Brust ausgeschlossen oder diagnostizieren. Durch eine spezielle Weichstrahl-Röntgentechnik und eine extrem hohe Auflösung können auch sehr kleine Veränderungen erkannt und so frühzeitig behandelt werden.

Die digitale Mammographie kann Veränderungen von bis zu 0,15 mm Größe auflösen. Sie bietet eine bessere diagnostische Genauigkeit insbesondere bei dichtem Brustgewebe. Zudem ist die Strahlendosis geringer als die konventionelle Film-Mammographie. Zertifizierte Radiologen befunden die Mammographien stets im Vier-Augen-Prinzip.

Brusttomosynthese

Die digitale Brusttomosynthese ist eine Weiterentwicklung der digitalen Mammographie. Sie erfolgt an einem digitalen Mammographiegerät mit integrierter Tomosynthesefunktion.

Die Klinik für Radiologie, Kinderradiologie und Nuklearmedizin hat eines der modernsten Tomosynthese-Geräte. Ablauf und Dauer der Untersuchung unterscheiden sich hierbei nicht wesentlich von der konventionellen Mammographie.

Das Gerät fertigt Niedrigdosenaufnahmen der Brust in verschiedenen Winkeln unter Fortbewegung der Röntgenröhre in einem Kreisbogen an. Das Verfahren hat insbesondere einen hohen Stellenwert bei ausgesprochen dichtem und unregelmäßigem Brustdüsengewebe. Kleinste Veränderungen lassen sich überlagerungsfrei dargstellen, sodass die Gefahr, Brustkrebs in einem frühen Stadium nicht zu erkennen, deutlich sinkt. 

 

Brusttomosynthese

Mit Hilfe der Brusttomosynthese sind Aufnahmen der Brust in verschiedenen Winkeln möglich.

Mammasonographie

Die Mammasonographie ist eine strahlenfreie Ultraschalluntersuchung, die vor allem bei dichtem Brustgewebe, unklaren Befunden in der Mammographie oder bei jüngeren Frauen zum Einsatz kommt, um gutartige Zysten und andere Veränderungen besser zu beurteilen. Die Mammasonographie gilt als ergänzendes Verfahren zur Mammographie und wird nicht als alleinige Screening-Methode empfohlen.

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