Tumorentfernung
An Weichgeweben und Knochen können verschiedenste Erkrankungen auftreten, die alle unterschiedlich behandelt werden müssen. Die häufigsten Erkrankungen sind unter anderem die nekrotisierende Fasziitis, die Osteomyelitis und die Akne inversa.
Nekrotisierende Fasziitis
Bei der nekrotisierenden Fasziitis handelt es sich um eine bakterielle Infektion, die dazu führt, dass das Gewebe abstirbt. Sie kann die Haut und in seltenen Fällen auch Muskeln betreffen. Die Erkrankung entsteht in der Regel plötzlich und breitet sich dann rasch aus. Ursachen für eine nekrotisierenden Fasziitis sind Erreger, die zum Beispiel über Hautverletzungen oder offene Wunden in den Körper gelangen.
Osteomyelitis
Osteomyelitis ist eine Entzündung des Knochens oder des umliegenden Gewebes, die auch das Knochenmark betreffen kann. Bei einer Osteomyelitis gelangen Erreger zum Beispiel über eine offene Wunde in die Haut, der Auslöser sind häufig Bakterien, seltener auch Pilze. Der Körper reagiert mit einer Infektion, die zum Beispiel mit Fieber auch den ganzen Körper betreffen kann. Bei fehlender Behandlung kann aus einer akuten Erkrankung ein chronischer Verlauf werden.
Akne inversa
Akne inversa ist eine chronische Hautkrankheit, die meist in Schüben verläuft. Während eines Schubs bilden sich entzündliche, oft nässende Hautveränderungen im Bereich der Haarfollikel. Die Entzündung tritt oft da auf, wo Hautfalten aufeinandertreffen, wie der Leiste oder den Achseln. Selten sind Oberschenkel, Gesicht, Kopfhaut oder Rücken betroffen. Akne inversa kann sich auch zu einer chronischen und tiefen Wunde entwickeln und muss dann speziell versorgt werden. Bei vielen Betroffenen kommt zu der schmerzhaften Entzündung oft eine psychische Belastung hinzu. Die Erkrankung sollte nicht mit der gewöhnlichen Akne verwechselt werden, von der viele Jugendliche in der Pubertät betroffen sind.
Therapie von Infektionen der Weichgewebe und Knochen
Eine rasche Behandlung ist oftmals wichtig, um einen Funktionsverlust, eine chronische Erkrankung oder eine lebensbedrohliche Infektion zu verhindern.
In der Regel ist eine operative Entfernung des betroffenen (Knochen-)Gewebes nötig. Wie viel Gewebe entfernt wird und ob eine Haut- oder Gewebetransplantation von gesundem Gewebe auf die betroffene Stelle nötig ist, wird individuell abgeklärt. Danach folgt bei manchen Infektionen eine intravenöse Antibiotikatherapie. Somit wird sichergestellt, dass verbleibende Bakterien zerstört werden.