Neben den interdisziplinären, konservativen Therapiemaßnahmen der multikonzeptionellen und multimodalen Schmerztherapie (z. B. Medikamente, Physiotherapie, Akupunktur, Psychotherapie, Verhaltenstherapie, etc.) kommen interventionelle schmerztherapeutische und –diagnostische Verfahren zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um gezielte Diagnostik und Therapie im Bereich tiefer liegender Strukturen der Wirbelsäule oder sonstiger Organsysteme. Die Therapie erfolgt im Computertomographen oder Operationssaal unter Röntgenkontrolle. Operativ stehen schmerzunterdrückende Maßnahmen zur Verfügung, wie z. B. die Spinal-Cord-Stimulation (SCS, Implantation von Elektroden auf dem Rückenmark) oder Medikamentenpumpen.
Im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie werden alle Schmerzerkrankungen der Wirbelsäule sowie das gesamte Spektrum fachbezogener Schmerzerkrankungen des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie und spezieller Schmerzerkrankungen außerhalb der Orthopädie und Unfallchirurgie in interdisziplinärer und multimodaler Vorgehensweise behandelt. Es stehen alle konservativen, interventionellen und ggf. operativen Maßnahmen für akute und chronische Schmerzerkrankungen aller Fachgebiete zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich auch in den übrigen Rubriken des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie sowie des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie.