Hydrocephalus – Symptome
Häufig wird die Diagnose schon während der Schwangerschaft gestellt. Später stellen Kopfschmerzen, Benommenheit sowie Übelkeit und Erbrechen die Hauptsymptome eines Hydrocephalus dar. Eine umgehende Abklärung zum Ausschluss einer Hirndrucksteigerung ist erforderlich.
Hydrocephalus – Behandlungsmöglichkeiten
Die operative Behandlung besteht in der Ableitung (Drainage) des überschüssigen Hirnwassers (Liquor). Eine permanente Ableitung erfolgt über einen sogenannten ventrikulo-peritonealen Shunt - eine chirurgisch geschaffene Verbindung (Shunt) zwischen dem Ventrikelsystem des Gehirns und der Bauchhöhle (Peritonealhöhle). Sie dient der Ableitung des Hirnwassers. Dieser Eingriff wird minimal-invasiv vorgenommen. Alternativ kommen ventrikulo-kardiale Ableitungen zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine chirurgisch geschaffene Verbindung (Shunt) zwischen dem Ventrikelsystem des Gehirns und dem rechten Vorhof des Herzens. Sie dient ebenfalls der permanenten Ableitung des Hirnwassers.