Die chronische Entzündung beschädigt das Bauchspeicheldrüsengewebe, so dass die Funktion der Bauchspeicheldrüse völlig ausfällt. Typische Symptome sind Schmerzen im Oberbauch, Gewichtsverlust und Verdauungsbeschwerden.
Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung – Diagnose
Da die Symptome der chronischen Pankreatitis recht unspezifisch sind und auf verschiedene Krankheiten hinweisen könnten, vergeht häufig eine längere Zeit bis zur richtigen Diagnosestellung.
Stuhlprobe
Durch eine Stuhlprobe kann das Enzym Elastase bestimmt werden. Ist seine Konzentration erniedrigt, spricht dies für eine nachlassende Funktion des Pankreasgewebes.
Ultraschalluntersuchung (Sonografie)
Anhand dieses bildgebenden Verfahrens lässt sich die Bauchspeicheldrüse bildlich darstellen. So kann überprüft werden, ob sich das Organ sichtbar verändert hat. Noch genauere Ergebnisse liefert eine Endosonografie. Dabei wird der Ultraschallkopf mit Hilfe eines Endoskops durch die Speiseröhre und den Magen in den Zwölffingerdarm eingeführt. Die Bauchspeicheldrüse kann so durch die Magenwand oder die Duodenalwand (die Wand des Zwölffingerdarms) genauer betrachtet werden. Weitere bildgebende Verfahren sind eine Computertomografie und eine Magnetresonanztomografie.
Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung – Behandlungsverfahren
Eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse (chronische Pankreatitis) löst starke Schmerzen aus, daher ist die Behandlung mit Schmerzmitteln sehr wichtig. Zudem sollte auf Alkohol und Zigaretten verzichtet werden, da das die Beschwerden nur verstärkt.
Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung – Operative Behandlungsverfahren
Die operative Behandlung von chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündungen erfolgt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten.