Da die Frauenklinik des Marien Hospital Witten den Ansprüchen an eine individuelle und optimale Betreuung gerecht wird erfüllt sie die Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und ist als „Gynäkologisches Krebszentrum“ zertifiziert worden. Daneben ist das Gynäkologische Krebszentrum Teil des Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center (RUCCC). Das kompetente Netzwerk besteht aus Experten verschiedener Fachrichtungen und gewährleistet eine optimale therapeutische Begleitung neben der operativen Behandlung der Krebserkrankung.
Für die Patientin bedeutet dies eine interdisziplinäre Versorgung nach hohen wissenschaftlichen Maßstäben. Von der Erkennung einer Erkrankung bis zur Behandlung und Anschlusstherapie gehen die Experten alle Schritte gemeinsam mit der Patientin und bieten unterstützende Angebote. Dabei findet eine kontinuierliche enge Abstimmung zwischen Patientin und Partnern des Netzwerkes statt. Die Frauenklinik versucht, den Patientinnen den Aufenthalt in der Klinik so angenehm wie möglich zu gestalten.
Erkennen – behandeln – begleiten – Der Weg der Behandlung im Gynäkologischen Krebszentrum
Die Behandlung der Patientinnen erfolgt im Gynäkologischen Krebszentrum Witten von der Diagnose bis zur Nachbehandlung interdisziplinär. Die Behandlungsplanung wird in der Tumorkonferenz abgestimmt, die bereits seit 10 Jahren in Witten etabliert ist. An diesen wöchentlichen Fallbesprechungen nehmen Ärzte der Disziplinen Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie und Radiologie teil. Andere Kooperationspartner werden nach Bedarf eingebunden. Die Erkrankung jeder Patientin wird vom behandelnden Arzt anonymisiert vorgestellt, aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der verschiedenen Fachdisziplinen betrachtet und die optimale individuelle Behandlung unter Berücksichtigung internationaler Expertenmeinung (Leitlinien) gemeinsam festgelegt.
Die Zusammenarbeit mit externen Netzwerkpartnern, auch nach einer stationären Behandlung, rundet das Versorgungskonzept zusätzlich ab. Sollte eine Anschlussbehandlung wie eine Chemotherapie oder Strahlentherapie notwendig sein, ermöglicht die Kooperation mit Facharztpraxen aus der Wittener Umgebung eine schnelle Rundumversorgung auf höchstem Niveau. Alle Behandlungsschritte werden ausführlich mit der Patientin besprochen und für sie koordiniert.
Der Weg der Patientin innerhalb des Gynäkologischen Krebszentrums:
Die Diagnose von Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane erfolgt zumeist im Rahmen von Vorsorge- und Routineuntersuchungen beim niedergelassenen gynäkologischen Spezialisten.
Besteht der Verdacht auf eine Krebserkrankung, wird eine Gewebeprobe entnommen und durch das Institut für Pathologie untersucht. Diese Probe gibt Aufschluss über Gut- bzw. Bösartigkeit der Veränderung und bildet die Grundlage für die weitere Therapieplanung. Vom Institut für Pathologie erfolgt eine Rückmeldung des Befundes an den niedergelassenen Arzt, der Kontakt mit dem Sekretariat des Gynäkologischen Krebszentrums aufnimmt. Dieses kann die Patientin auf kurzem Wege an den passenden Ansprechpartner innerhalb des Netzwerks weiterleiten.
Im Folgenden werden die unterschiedlichen Behandlungsschwerpunkte des Krebszentrums weiter aufgeführt:
Während des Aufenthaltes wird die Patientin von einem besonders ausgebildeten Pflegeteam unterstützt, das Kontakte zu weiteren unterstützenden Partnern vermitteln kann. Die Angebote stehen Betroffenen vor, während und nach der Behandlung zur Verfügung. Zu nennen sind hier unter anderem Ernährungsberatung, Wundmanagement, Pflegeexperten, Sozialdienst, Seelsorge, Physiotherapie und viele mehr.
Alle Angebote der St. Elisabeth Gruppe sind in der Broschüre „Mit Krebs den Alltag bewältigen“ zusammengefasst. Es gibt Einzel- oder Gruppenangebote – die Patienten können sich für nur eines, viele oder wenige Angebote entscheiden.
Mitglieder des Gynäkologischen Krebszentrums
Im Gynäkologischen Krebszentrum haben sich Fachabteilungen des Marien Hospital Witten, ihre Hauptkooperationspartner und weitere unterstützende Behandlungspartner zusammengeschlossen. Mit gebündelter Expertise wird so eine effektive Patientenbehandlung erreicht.
Das Gynäkologische Krebszentrum des Marien Hospital Witten wird von Prof. Dr. Sven Schiermeier, Chefarzt der Frauenklinik im Marien Hospital Witten geleitet.
Insgesamt sind folgende Fachabteilungen des Marien Hospital Witten am Gynäkologischen Krebszentrum beteiligt:
Frauenklinik und Geburtshilfe
Chefarzt: Prof. Dr. med. Sven Schiermeier
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Chefarzt: Prof. Dr. med. Metin Senkal
Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Pneumologie
Fanar Othman
Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Matthias Zeth
Radiologie Witten
J. Behring, Dr. med. O. J. Wolf, Dr. med. V. Pallapies, Dr. med. C. Martini
Strahlentherapie Witten im Ev. Krankenhaus
J. Kurzeja, Prof. Dr. med. I. Adamietz
Institut für Pathologie, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. med. A. Tannapfel
Die ärztliche Kompetenz wird durch die Leistungen zahlreicher weiterer Berufsgruppen und Experten ergänzt und in ein umfassendes Behandlungskonzept eingebunden. Zu nennen sind hier:
Kontakt
Prof. Dr. med. Sven Schiermeier
Direktor
Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe
Standort: Marien Hospital Witten | St. Anna Hospital Herne
Chefarzt
Frauenklinik und Geburtshilfe
Standort: Marien Hospital Witten
Leiter
Gynäkologisches Krebszentrum
Fon: 02302 173-1323
Fax: 02302 173-1325
E-Mail: frauenklinik@marien-hospital-witten.de