Da bei einer Vollnarkose ein Atemstillstand eintritt, werden die Patienten von einem Narkosegerät beatmet. Der Zugang zu den Atemwegen lässt sich dabei auf verschiedene Arten herstellen. Zum Einsatz kommen in der Regel ein Tubus, eine Larynxmaske oder eine (Gesichts-) Maske. Der Tubus wird dabei an den Stimmritzen vorbei in der Luftröhre platziert. An dem unteren Ende befindet sich ein kleiner Ballon (Cuff), der den Tubus abdichtet. Auf diese Art und Weise ist eine Beatmung mit einem Überdruck möglich. Eine Larynxmaske ist in ihrer Formgebung dem Rachen angepasst und ebenfalls, wie der Cuff, aufblasbar. Diese Beatmungshilfsmittel werden erst in tiefster Narkose eingebracht. Solange der Patient noch wach ist und selbstständig atmet bekommt er meistens eine Gesichtsmaske vor den Mund und die Nase gehalten. Auf diese Art und Weise kann der Patient reinen Sauerstoff einatmen. Die meisten Patienten könnten danach ohne Atmung 5-10 Minuten ohne kritischen Sauerstoffmangel überstehen. Damit gewinnt der Anästhesist mehr als ausreichend Zeit, um die Beatmungshilfsmittel zu platzieren. Nach der Operation wir die Beatmungshilfe wieder entfernt und der Patient in den Aufwachraum gebracht.