Ein Rektumprolaps kann unter anderem auch durch langjährige Verstopfung, enormen Kraftaufwand beim Stuhlgang, Schwangerschaft und Anstrengungen bei der Geburt bedingt sein. Die Symptome ähneln den Beschwerden, wie sie bei Hämorrhoiden auftreten. Dazu gehören Nässe am After, Juckreiz, Blutungen im Analbereich sowie Probleme beim Stuhlgang.
Rektumprolaps – Diagnose
Die Diagnose eines Rektumprolaps erfolgt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten.
Rektumprolaps – Operative Behandlungsverfahren
Ein Rektumprolaps kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Alle Formen des Rektumprolapses benötigen eine medizinische Versorgung. Bei einer leichten Form können die Beschwerden beispielsweise durch Stuhlregulation und die Änderung der Ernährung verringert werden. Meistens ist jedoch ein operativer Eingriff notwendig. Ziel der Operation ist die Befestigung des Rektums am inneren Becken.
Dieser Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie des Marien Hospital Witten. Mit Hilfe der Bauchspiegelung (Laparoskopie) wird der Mastdarm an das Kreuzbein fixiert. Dieses Verfahren zählt zu den minimal-invasiven Verfahren. Dabei wird über kleine Einschnitte ein mit einer Kamera ausgestattetes Laparoskop in den Bauchraum eingeschoben. Über den Monitor hat der Arzt den gesamten Bauchraum und die Operationsregion in Echtzeit vor Augen. Die Operation ist nahezu schmerzfrei und fördert eine schnelle Genesung.