Die Erkrankung ist ungefährlich, aber sehr schmerzhaft und macht sich durch bläuliche Knoten am Anus bemerkbar. Neben starken Schmerzen im Analbereich und beim Stuhlgang, klagen Betroffene über Juckreiz, starkes Brennen und ein Spannungsgefühl. Die Ursachen für die Entstehung einer Perianalvenenthrombose sind vielfältig. So können beispielsweise sitzende Tätigkeiten, übermäßiger Alkoholkonsum und der Verzehr von stark gewürzten Speisen die Bildung einer Perianalvenenthrombose begünstigen. Auch starkes Pressen beim Stuhlgang und eine Druckerhöhung im Bauchraum kann die Entstehung einer Thrombose im Analbereich fördern. Besonders Frauen betrifft eine Perianalvenenthrombose oft während der Regelblutung und nach der Entbindung.
Perianalvenenthrombose – Diagnose
Die Diagnose von Perianalvenenthrombose erfolgt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten.
Perianalvenenthrombose – Behandlungsverfahren
In der Regel bildet sich eine Perianalvenenthrombose innerhalb von wenigen Tagen von selber zurück. Der Heilungsprozess kann durch schmerzstillende Salben oder Zäpfchen unterstützt werden. Bei leichten bis mittelschweren Schmerzen können Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac Abhilfe schaffen. Bei sehr starken Beschwerden kann der Arzt die Perianalvenenthrombose operativ entfernen. Dabei wird der Knoten am Afterrand mit einem Skalpell eingeschnitten, sodass das Blut entfernt wird. Dieser chirurgische Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie des Marien Hospital Witten.