Chronische Verstopfung, Hämorrhoiden sowie häufiger Durchfall sollen an der Entstehung von Analabszessen beteiligt sein. Aus Analabszessen können Analfisteln entstehen. Typische Symptome für Analabszesse sind Schwellungen und Rötungen im Analbereich und zudem starke Schmerzen bei oder nach dem Stuhlgang.
Analabszess – Diagnose
Nach einem Anamnesegespräch, in dem der Arzt sich über die Beschwerden erkundigt, folgt anschließend eine rektale Untersuchung. Beim Abtasten des Enddarms kann der Arzt Knötchen in der Analregion feststellen, die Hinweise auf mögliche Analabszesse geben können. In manchen Fällen kann außerdem auch eine Spiegelung des Enddarms (Proktoskopie) aufschlussreich sein. Die Diagnose eines Analabszesses erstellt ein Arzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie des Marien Hospital Witten.
Analabszess – Operative Behandlungsverfahren
Analabszesse werden in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirugie des Marien Hospital Witten operativ entfernt. Unter Vollnarkose wird der Abszess dabei mit einem Skalpell breit gespalten, sodass die Eiteransammlung über die Öffnung abfließen kann.