Die häufigste Ursache für eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse sind Gallensteine, die durch die Verstopfung der gemeinsamen Mündung in den Dünndarm eine Entzündung auslösen können. Weitere Auslöser für diese Erkrankung können auch starker Alkohol- und Nikotinkonsum sein.
Typisch für eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse sind plötzliche, anhaltende und enorme Schmerzen im Oberbauch, die bis in den Rücken strahlen. Die Erkrankung wird oft von Fieber, Übelkeit und Erbrechen begleitet.
Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung – Diagnose
Die Diagnose einer akuten Endzündung der Bauchspeicheldrüse erfolgt in der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie im Marien Hospital Witten. Als bewährtes diagnostisches Verfahren gelten Blutuntersuchungen und Urintests.
Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung – Behandlungsverfahren
Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung kann lebensbedrohlich sein. Daher sollte der Betroffene stationär behandelt werden und unter ärztlicher Aufsicht stehen. Um die starken Schmerzen zu lindern, ist eine Therapie mit Schmerzmitteln sehr wichtig. Gleichzeitig muss über die Venen viel Flüssigkeit zugeführt werden. Zudem sollte auf Alkohol und Rauchen verzichtet werden. Hält die Entzündung länger an, wird der Patient ggf. künstlich über eine Sonde ernährt.
Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung – Operative Behandlungsverfahren
Sind Gallensteine die Ursache für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, dann werden die Gallensteine in einer endoskopischen Untersuchung (ERCP) in der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie aus dem Gallengang entfernt und häufig die Gallenblase in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Plastische Chirurgie im Marien Hospital Witten operativ entfernt.