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27.02.2026

Adipositas im Fokus: Patientenveranstaltung informierte über moderne Behandlungsmöglichkeiten und Perspektiven

Die Experten des Marien Hospital Witten rund um Prof. Dr. Metin Senkal (3. v. l.), Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten, informierten Besucher umfassend über Behandlungsmöglichkeiten bei Adipositas.

Starkes Übergewicht ist ein zunehmendes gesellschaftliches Problem: Adipositas ist eine Erkrankung mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit der Betroffenen. Welche Behandlungswege es gibt und wie Betroffene langfristig unterstützt werden können, stellten Experten des Marien Hospital Witten bei der Patientenveranstaltung „Adipositas im Fokus: Behandlung und Perspektiven“ der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie vor, die am 26. Februar 2026 stattfand.

Adipositas ist mehr als ein paar Kilo zu viel: Es handelt sich um chronische Erkrankung, bei der es zu einer krankhaften Vermehrung des Körperfetts kommt. Rund 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gilt als stark übergewichtig (adipös). Unbehandelt kann Adipositas die Lebensqualität deutlich einschränken und schwerwiegende Folgeerkrankungen nach sich ziehen: Dazu zählen unter anderem Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus sowie ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebserkrankungen. Ziel moderner Therapien ist daher nicht nur, Gewicht zu reduzieren, sondern die Gesundheit insgesamt nachhaltig zu verbessern.

Vielfältige Therapiewege bei Adipositas
„Adipositas ist eine komplexe und ernsthafte Erkrankung, für die es bislang keine weltweit wirksame Lösung gibt, um ihr dauerhaft entgegenzuwirken. Gerade deshalb kommt es auf eine individuell abgestimmte, fachübergreifende Behandlung an“, erklärt Prof. Metin Senkal, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten. „Mit unserer Patientenveranstaltung möchten wir zeigen, welche modernen Therapieansätze es gibt und wie Betroffene durch eine gezielte Begleitung im Adipositaszentrum neue Perspektiven für ihre Gesundheit entwickeln können.“

Vor diesem Hintergrund stellten die Experten des Marien Hospital Witten die Behandlungsmöglichkeiten bei Adipositas vor: Diese reichen von konservativen Ansätzen, wie medikamentösen Therapien, bis hin zu operativen Verfahren, wenn andere Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Ein besonderer Fokus der Veranstaltung lag auf den Adipositas-Operationen, wie die Bildung eines Schlauchmagens und die Magenbypass-Operation, mit denen effektiv das Gewicht reduziert werden kann. Experten stellten ebenfalls die Vorteile der minimal-invasiven und roboter-assistierten Eingriffe vor.

Der Weg nach der Adipositas-OP
Ebenso wichtig wie der Eingriff selbst ist die Zeit danach: Teilnehmende erfuhren, wie plastisch-rekonstruktive Eingriffe helfen können, die Körperkontur nach starkem Gewichtsverlust wiederherzustellen. Zum Abschluss hatten Besucher die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Experten in Kontakt zu treten.

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