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Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Spinalanästhesie

Bei einer Spinalanästhesie wird eine komplette Betäubung der unteren Körperhälfte erreicht. Hierbei handelt es sich um ein bereits seit 1898 etabliertes Narkoseverfahren. Die positiven Effekte sind z.B.: geringere intraoperative Blutverluste, ein geringeres Thromboserisiko im Anschluss der Operation, ein geringeres Risiko für postoperatives Erbrechen sowie ein besseres Operationsergebnis in der Gefäßchirurgie.

Diese Narkoseform eignet sich z. B. für Eingriffe wie einen Hüftgelenksersatz, Kniespiegelungen, bei der Versorgung von Knochenbrüchen an den unteren Extremitäten oder auch bei Gefäßoperationen an den Beinen. Die Spinalanästhesie ist bei Kaiserschnitten die Narkoseform der ersten Wahl. Sie ermöglicht der Mutter, im Gegensatz zu einer Vollnarkose, ein echtes Geburtserlebnis in völliger Schmerzfreiheit.

Die Spinalanästhesie wird v. a. im Sitzen, z. T. in Seitenlage durchgeführt. Nach Desinfektion des Rückens und einer örtlichen Betäubung wird eine dünne Nadel durch den Zwischenwirbelraum geführt. Somit wird ein örtliches Betäubungsmittel (z. T. kombiniert mit einem starken Schmerzmittel) in den mit Nervenflüssigkeit gefüllten Raum unterhalb des Rückenmarks injiziert. Dies bewirkt eine komplette Schmerzfreiheit für ca. 2 - 4 Stunden.

Schematische Darstellung: Spinalanästhesie

Wirkung der Spinalanästhesie

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