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Marien Hospital Witten
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Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Plastische Chirurgie

06.05.2022

Darmkrebs verhindern und heilen – Ärzteteam aus dem Marien Hospital Witten informierte

Das Team des Darmkrebszentrum Witten rund um Prof. Dr. Metin Senkal, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Witten, berichtete in der Online-Veranstaltung über die Vermeidung und Heilung von Darmkrebs.

Die Entwicklung einer gutartigen Schleimhautwucherung im Darm (Polyp) bis hin zu Darmkrebs dauert etwa zehn Jahre – Eine lange Zeit, in der Ärzte diese Polypen entdecken und beseitigen können, um Darmkrebs vorzubeugen. In der Veranstaltung „Darmkrebs – Vermeidbar und heilbar“ am 05.05.2022 haben Experten des Marien Hospital Witten rund um Prof. Dr. Metin Senkal, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, über Möglichkeiten informiert, wie das Risiko der Erkrankung verringert werden kann und welche Heilungschancen bestehen, falls sich der Krebs doch schon ausgebildet hat.

Diagnose

In der ersten Veranstaltungshälfte widmete sich Dr. Niklas Jollet, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Pneumologie, der Vorsorgeuntersuchung zur Entdeckung und Entfernung gutartiger Vorstufen von Darmkrebs, den Polypen. Eine effektive Vorsorgeuntersuchung ist die Darmspiegelung. Sie wird bei Männern ab dem 50. Lebensjahr und bei Frauen ab dem 55. Lebensjahr von der Krankenkasse bezahlt. Die Untersuchung sollte aber bei Leuten, in deren Familie bereits Fälle von Darmkrebs aufgetreten sind, schon in jüngerem Alter erfolgen. Hinweise auf das Vorliegen von Darmkrebs sind für Betroffene unter anderem neu aufgetretene Stuhlunregelmäßigkeiten, Blut im Stuhl oder ein ungewollter Gewichtsverlust.

Behandlung

Der zweite Teil der Veranstaltung drehte sich um die Behandlung von Darmtumoren. Die Heilungschancen hängen maßgeblich von dem Zeitpunkt der Behandlung ab: Je früher der Krebs diagnostiziert wird, desto größer sind die Heilungschancen. Dr. Thomas Deska, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, erklärte das schonende Vorgehen bei der minimal-invasiven Entfernung eines Darmtumors sowie des umliegenden Gewebes. Sofern der Tumor bereits in einem fortgeschrittenen Stadium und ein Großteil des umliegenden Gewebes befallen ist, muss neben der Operation auch eine Chemo- oder Strahlentherapie als Behandlungsmethode in Betracht gezogen werden.

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