Die Frauenklinik und Geburtshilfe des Marien Hospital Witten hat den „Qualitätsnachweis 2026“ des Qualitätsverbund Beckenboden erhalten. Mit der erneuten Auszeichnung bestätigt der bundesweite Qualitätsverbund die hohe medizinische Qualität und die umfassende Versorgung von Patientinnen mit Beckenbodenbeschwerden und Harninkontinenz im Marien Hospital Witten.
Beckenbodenschwäche und ungewollter Urinverlust gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden bei Frauen. Ursachen können unter anderem Schwangerschaften und Geburten, hormonelle Veränderungen oder altersbedingte Veränderungen des Gewebes sein. Viele Betroffene schränken ihren Alltag aus Scham oder Unsicherheit stark ein. Dabei stehen heute vielfältige moderne Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
„Die erneute Auszeichnung bestätigt die hohe Qualität unserer medizinischen und operativen Versorgung im Bereich Beckenboden und Kontinenz. Entscheidend ist dabei die enge Abstimmung unterschiedlicher Fachbereiche sowie eine individuelle Behandlung, die sich an den Beschwerden und Bedürfnissen der Patientinnen orientiert“, erklärt Prof. Dr. Sven Schiermeier, Direktor des Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe und Chefarzt der Frauenklinik und Geburtshilfe des Marien Hospital Witten.
Individuelle Behandlungsmöglichkeiten für betroffene Frauen
Im Marien Hospital Witten werden unterschiedliche Formen von Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz diagnostiziert und behandelt. Je nach Ursache und Ausprägung der Beschwerden kommen zunächst konservative Therapien wie Beckenbodentraining oder physiotherapeutische Maßnahmen zum Einsatz. Reichen diese nicht aus, stehen moderne operative Verfahren zur Verfügung. Viele Eingriffe werden minimal-invasiv durchgeführt. Zudem setzt die Frauenklinik bei geeigneten Eingriffen auf roboter-assistierte Operationsverfahren, die ein besonders präzises Arbeiten ermöglichen.
Der Qualitätsverbund Beckenboden überprüft regelmäßig die fachlichen und organisatorischen Standards der zertifizierten Einrichtungen. Bewertet werden unter anderem die medizinische Qualität, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Erfahrung in der Behandlung von Patientinnen mit Beckenboden- und Kontinenzerkrankungen.





