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Neuer Baby-Notarztwagen am Marien Hospital Witten

Witten, 09.02.2012: Am 1. Februar hat ein neuer Baby-Notarztwagen seinen Dienst für das Marien Hospital Witten aufgenommen. Der Wagen verfügt über eine hochmoderne intensiv-medizinische Ausstattung, die speziell für den Transport von Neugeborenen und Kleinkindern ausgelegt ist. In Zukunft übernimmt der Baby-Notarzt tagsüber – wenn erforderlich – auch die Verlegung von Notfällen aus anderen Geburtskliniken auf die Frühgeborenen-Intensivstation des Marien Hospital. Zudem steht das Fahrzeug im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis für eingehende Notrufe zur Verfügung, die Babys und Kleinkinder betreffen.

„Der Transport von Neu- und Frühgeborenen ist eine besondere Herausforderung und stellt hohe Ansprüche sowohl an die Ausstattung des Notarztwagens als auch an die fachliche Kompetenz des begleitenden Teams.“, erläutert Dr. Jan-Claudius Becker, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik im Marien Hospital. „Im besten Fall sollten Frühchen direkt in unserem Perinatalzentrum entbunden werden, da die Versorgungsmöglichkeiten hier besser sind. Wenn das jedoch nicht möglich ist, kommt ab jetzt der Baby-Notarztwagen zum Einsatz.“ Das neue Fahrzeug wird ausschließlich für Inkubatortransporte genutzt und zeichnet sich durch eine besonders schonende Federung und spezielles Equipment aus. Dazu zählen unter anderem ein Beatmungsgerät für Neugeborene sowie modernste intensiv-medizinische Geräte zur Behandlung und Beobachtung.

Besetzt ist der Baby-Notarztwagen mit einem eigens für den Inkubator-Transport geschulten Rettungsassistenten, einem Kinderarzt (Neonatologe) und einer Kinderintensiv-Pflegekraft. Für die Verlegung von Neugeborenen in das Marien Hospital wird der Wagen täglich von 8.00-20.00 Uhr im Einsatz sein. In Einzelfällen und außerhalb dieser Zeit steht er für den allgemeinen Rettungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises zur Verfügung und kann über die Kreisleitstelle angefordert werden. Die räumliche Nähe ermöglicht dem Rettungsdienst Ennepe-Ruhr beim Transport von Neugeborenen und Kleinkindern in Zukunft eine schnellere Koordination, da auf ein Fahrzeug vor Ort zurückgegriffen werden kann.

Das Marien Hospital wird neuer Standort des Baby-Notarztwagens. Eine separate Garage befindet sich derzeit im Bau. Betrieben wird der  Wagen vom Unternehmen MedCareProfessional mit Sitz in Hattingen. Das Unternehmen ist auf medizinische Transporte und Flüge spezialisiert – national und international. Das Personal besteht aus qualifizierten medizinischen Fachkräften und einem Netzwerk unterstützender Mediziner. So haben auch Ärzte des Marien Hospital bereits internationale intensiv-medizinisch betreute Flüge von Neugeborenen begleitet.

 

 

Das Frühchen immer im Blick
Marien Hospital stellt das innovative mybabywatch-System auf der neuen Frühgeborenen-Intensivstation vor

Witten, 19.01.2012: Ende 2011 hat die neue Frühgeborenen-Intensivstation im Marien-Hospital eröffnet. Neben modernster Technik und besonderen Pflegekonzepten für die Betreuung der Frühgeborenen bietet die Station mit „mybabywatch“ ab sofort ein innovatives Kamera-System: Es ermöglicht den Eltern, das Kind rund um die Uhr sehen zu können. 

Frisch gebackene Eltern kennen das Gefühl: Sie wollen rund um die Uhr bei ihrem Kind sein. Doch nicht immer kann das Neugeborene nach wenigen Tagen nach Hause – das gilt insbesondere bei Frühgeburten. Oft verweilen die Babys noch mehrere Wochen im Krankenhaus, um die fehlende Zeit im Bauch der Mutter unter besonderer Pflege nachzuholen. Nicht immer ist es den Eltern möglich, diese Zeit vollständig in der Klinik bei ihrem Baby zu verbringen. 

Um die Nähe zum Kind trotzdem herzustellen, wurden auf der Frühgeborenen-Intensivstation sechs Intensiv-Plätze mit dem „mybabywatch“-System ausgestattet. Über Internet und Webcam können die Angehörigen ab jetzt jederzeit ihr Kind sehen. Auf diese Weise wird die Transparenz der Behandlung erhöht und Ängste der Eltern abgebaut. „Die Eltern fühlen sich oftmals hilflos, weil sie ihr Kind der intensiv-medizinischen Betreuung überlassen müssen.“, erklärt Dr. Jan-Claudius Becker, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik im Marien Hospital. „Durch die Kameraübertragung können sich die Eltern auch von zu Hause aus überzeugen, dass es ihrem Kind gut geht.“, erläutert Andreas Kray, Geschäftsführer der mybabywatch GmbH. Die wirkliche, körperliche Nähe der Familie zum Neugeborenen kann die Kameraübertragung selbstverständlich nicht ersetzen.

In Zukunft soll das mybabywatch-System kontinuierlich verbessert werden. Weitere Ausbaustufen und ihre Wirkung auf die Eltern-Kind-Bindung werden derzeit an der Berliner Charité erforscht. „Als eine der modernsten und größten Frühgeborenen-Intensivstationen in der Region war es uns wichtig, die derzeitigen technischen Möglichkeiten eines Perinatalzentrums der Stufe 1 voll auszuschöpfen“, so Becker.

Über das neuartige System und seine Anwendung kann sich am kommenden Wochenende auch das Fachpublikum informieren. Im Rahmen des Perinatologiekongresses, den das Marien Hospital ausrichtet, werden die neue Frühgeborenen-Intensivstation und auch das mybabywatch-System vorgestellt.

 

 

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