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Endometriose

Die Endometrioseforschung wird in unserer Abteilung intensiv betrieben und deckt immer neue Zusammenhänge und Pathomechanismen auf. Die genauen Ursachen der Endometriose sind jedoch bis heute nicht genau geklärt, im Wesentlichen existieren drei Theorien zur Entstehung der Endometriose.

Das Vorkommen einer Endometriose bei einer Frau in der reproduktionsbiologischen aktiven Lebensphase wird auf bis zu 40 % geschätzt. Beschwerden verursacht die Endometriose bei etwa jeder zehnten Frau. Die Diagnose einer Endometriose erfolgt also häufig als Nebenbefund.

Zu den Symptomen zählen krampfartige Unterbauchschmerzen vor oder während der Regelblutung (Dysmenorrhoe), Schmerzen beim Stuhlgang oder bei der Blasenentleerung (Dysurie), Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) und Blutbeimengungen in Urin oder Stuhl. Auch der unerfüllte Kinderwunsch kann endometriosebedingte Ursachen aufweisen.

Darum haben wir eine Kooperation mit dem Kinderwunschzentrum Dortmund (Dres. Med. S. Dieterle, A. Neuer und Prof. R. Greb).

Diagnose und Behandlung

Neben einem ausführlichen Patientengespräch besteht die moderne Diagnostik in der gynäkologischen Untersuchung und dem Einsatz der Vaginalsonographie.

Behandlungsmöglichkeiten bei einer symptomatischen Endometriose ist die Bauchspiegelung. Bei höhergradigen Formen der Endometriose kann eine 3-Phasen-Therapie eingeleitet werden. Die erste Phase besteht aus der Bauchspiegelung mit einer ersten operativen Sanierung, die zweite Phase besteht aus einer medikamentösen Therapie mit einem sog. GnRH-Analogon und die dritte Phase besteht in einer operativen Restsanierung.

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