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Interview

von Prof. Dr. med. Wolfgang Hatzmann mit dem Online-Gesundheitsmagazin für das Rheinland und Ruhrgebiet:"Die hochenergetische Ultraschall-Therapie ist für Frauen geeignet, die sich noch Kinder wünschen" > zum Artikel

Veranstaltung: Inkontinenz - wir reden darüber

Das Thema „Inkontinenz" ist von einer Aura aus Scham und Ängstlichkeit umgeben, so dass die Dunkelziffer der Betroffenen, die darüber beharrlich schweigen trotz stärkstem Leidensdruck, erschreckend groß ist.

Inkontinenz ist daher auch heute noch ein Tabuthema, obwohl die Kontrollverluste in diesem Bereich zu den häufigsten Erkrankungen gehören und Menschen aller Altersgruppen und beiderlei Geschlechts betreffen. Schätzungen zur Folge sind ca. 8 Mio. Menschen der Bundesrepublik Deutschland von Harninkontinenz und ca. 4 Mio. von Stuhlinkontinenz betroffen. Noch größer ist die Anzahl derer, die an Reizblase und Beckenbodenschwäche, z.B. nach schweren Entbindungen leiden.

Stuhl- und Harninkontinenz beeinträchtigen in hohem Maße das soziale Leben und damit die Lebensqualität des Einzelnen.

Inkontinenz, wir reden darüber - ist der Titel der Veranstaltung, wo sich nun Betroffene, Angehörige und Interessierte am 24. Juni 2009 von 14:00 bis 16:00 Uhr im Marien-Hospital Witten, Hörsaal Gebäude B rund um das Thema „Inkontinenz" informieren können.

Die Veranstaltung wird durch unser zertifiziertes Kontinenz- und Beckenboden-Zentrum durchgeführt, welches aus unserer Frauenklinik, der Chirurgischen Klinik I sowie der Medizinischen Klinik besteht und seine Kompetenz auf diesem Gebiet ständig erweitert hat und die hohen Anforderungen durch qualifizierte regelmäßige Fortbildungen weiterentwickelt.

Weitere Informationen finden Sie im Programm.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Brustzentrum endlich zurück im Marien-Hospital

Platzmangel in der Gynäkologie und fehlende OP-Kapazitäten hatten vor
5 Jahren dazu geführt, dass das Brustzentrum in Räumlichkeiten des evan­gelischen Krankenhauses ausgelagert wurde.

Dieses Provisorium hat nun mit der Aufstockung des Funktionsgebäudes sein Ende gefunden und wir freuen uns über die Heimkehr unserer Kolleginnen und Kollegen in neu ausgestattete, großzügige Räumlichkeiten.

Während die Brustambulanz termingerecht Ende Oktober in Betrieb gehen konnte, muss die Station leider aufgrund von Baumängeln noch einige Zeit mit einer provisorischen Unterbringung der Patientinnen leben.

Nach Umsetzung aller baulichen Maßnahmen werden vom Team der ehemaligen Station „3cd“ und der Station 11 alle onkologischen Patientinnen der Frauenklinik betreut.

Frauenklinik des Marien-Hospitals Witten zum "Exzellenz-Zentrum" ernannt

Die "Klinik für Frauenheilkunde" des Marien-Hospitals Witten hat sich der Qualitätsprüfung innerhalb der Gruppe "THE LEADING HOSPITALS OF GERMANY" gestellt und hervorragend abgeschnitten. Die umfassende Analyse und Auswertung umfasst u.a. den Vergleich mit rund 40 Krankenhäusern, so dass dadurch eine relative Einordnung der Leistungen erfolgen konnte.

Bewertet wurden insbesondere das umfangreiche medizinische Leistungsspektrum und die erreichte Qualität, aber auch Kategorien wie Serviceleistungen und Geräteausstattung.

Einen Spitzenplatz nimmt die Frauenklinik der Universität Witten-Herdecke am Marien-Hospital bei Gynäkologischen Operationen, u.a. Krebs- und Brustoperationen, ein. Dort sind, neben sehr hoher Patientenzahlen (Erfahrung), auch günstige Verweildauern in Verbindung mit im Verhältnis wenigen Komplikationen, geringem Verbrauch von Blutkonserven zu verzeichnen.

Der gesamte Bewertungsprozess hat zu dem Gesamtergebnis geführt, dass die Vergabe von fünf (von fünf möglichen) Sternen für die Abteilung und dem Zusatz "Center of Excellence" gerechtfertigt ist.

Die Auszeichnung wird überreicht durch Dr. Ferdinand Jeute, Health Innovation Systems, Düsseldorf.

Kontinenz-Zentrum im Marien-Hospital - Spezialisierte Diagnostik und Therapie bei Harn- und Stuhlinkontinenz

Seit Februar 2005 befindet sich in unserem Haus ein zertifiziertes Kontinenz-Zentrum. In diesem interdisziplinären Zentrum erfolgt eine spezialisierte Diagnostik und Therapie bezüglich einer Harn- oder Stuhlinkontinenz. Das Kontinenz-Zentrum setzt sich aus drei Fachabteilungen, der Gynäkologie vertreten durch Chefarzt Professor Dr. Hatzmann und Oberarzt Dr. Leven sowie der Medizinischen Klinik/ Gastroenterologie vertreten durch Prof. Dr. Bergbauer und Oberarzt Dr. Nordmann und der Chirurgie vertreten durch Chefarzt PD Dr. Senkal zusammen. In diesen drei Abteilungen wurden Spezialsprechstunden eingeführt, um Patienten mit Harn- oder Stuhlinkontinenz betreuen zu können. Verstärkt wird dieses Team seit dem 01.02.2006 durch den chirurgischen Oberarzt Dr. Deska, der sich neben der Stuhlinkontinenz mit den Problemen der Beckenbodenschwäche beschäftigt.

Stellt sich ein Patient mit Beschwerden im Bereich des Beckenbodens, zu denen auch die Stuhl- und Harninkontinenz gehört, in einer der Spezialsprechstunden vor, wird dieser in den anderen Fachabteilungen zur weiterführenden Diagnostik vorgestellt. Dies sind insbesondere im Bereich der Gynäkologie die Abklärung der weiblichen Geschlechtsorgane sowie die Messung des Harnflusses. Hierbei können unterschiedliche Funktionsstörungen der Harninkontinenz aufgedeckt und durch geeignete Therapiemaßnahmen behandelt werden. Bestehen Beschwerden im Bereich der Stuhlinkontinenz, erfolgt durch die gastroenterologische Abteilung eine detaillierte endoskopische Abklärung des Dickdarmes. Hinzu kommt durch die chirurgische Abteilung eine Messung des analen Schließmuskels, des weiteren wird durch die chirurgische Abteilung eine Ultraschallbeurteilung des Beckenbodens durchgeführt.

Neu im Rahmen dieses interdisziplinären Schwerpunktes ist die enge Kooperation mit der radiologischen Klinik unseres Hauses, die seit dem 01.02.2006 nun auch eine radiologische Funktionsprüfung des Beckenbodens mit Hilfe der Kernspintomo-graphie durchführen kann. Unter Zusammenschau sämtlicher Befunde und Ergebnisse der einzelnen Fachabteilungen kann nun individuell für den Patienten ein geeignetes Therapieregime teils konservativ, teils operativ erarbeitet werden. Eine begleitende Unterstützung im Bezug auf Ernährungsfragen wird durch eine Diätassistentin geleistet.

Insgesamt kann mit Hilfe des Kontinenz-Zentrums des Marien-Hospital Witten nun eine kompetente Behandlung der unterschiedlichsten Störungen des Beckenbodens mit Harn- und Stuhlinkontinenz sowie sämtlicher Arten der Verstopfung durchgeführt werden. Hieraus resultiert für den Patienten eine hohe Sicherheit bezüglich der Erkennung der Erkrankung sowie ein hoher Qualitätsstandard im Bezug auf die therapeutische Möglichkeit.

Ein Plus an medizinischer Versorgung: Integrierte Versorgung bei Brusterkrankungen

Brustkrebs – diese Diagnose löst bei allen Frauen Ängste aus. Und diese Ängste beginnen meist schon mit der Überweisung des Frauenarztes z. B. zur Mammographie, wenn bei der Untersuchung ein so genannter abklärungsbedürftiger Befund festgestellt wird.

Viele der Frauen fühlen sich in dieser Situation allein gelassen mit ihren Ängsten und Fragen. Genau hier setzt daher der Vertrag zur Integrierten Versorgung bei Brusterkrankungen an, der ab Mai von der BARMER, der Marien-Hospital Witten gGmbH, der Ärztlichen Qualitätsgemeinschaft Witten GmbH, dem Gynäkologischen Qualitätsnetz Bochum-Hagen-Herne-Ennepe-Ruhr-Kreis, der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am Marien-Hospital Witten gGmbH sowie dem Arzt für Pathologie Dr. Jens-Uwe Lawerenz geschlossen wurde.

„Durch diesen Vertrag wird die Zusammenarbeit zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich sowie uns als Kostenträger weiter intensiviert", so Klaus Suerland, Geschäftsbereichsleiter Leistungen und Verträge der BARMER Nordrhein-Westfalen – Bereich Westfalen. Ziel dieser intensivierten Zusammenarbeit ist es u. a. unnötige Doppeluntersuchungen im Behandlungsablauf vermeiden. Zudem basieren die vereinbarten Behandlungsabläufe auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen. „Die detaillierten Behandlungsleitfaden, die im Vertrag festgelegt sind, führen dazu, dass wir eine noch höhere medizinische Qualität der Versorgung erreichen", erläuterte Dr. Christoph Winter, Geschäftsführer der Marien-Hospital Witten gGmbH. Denn die Behandlungsleitfaden ermöglichen es, dass jeder der teilnehmenden Ärzte – Gynäkologen, Radiologen, Fachärzte des Brustzentrums sowie Pathologen – zu jedem Zeitpunkt der Behandlung über die bisherige Behandlung und die nächsten notwendigen Schritte informiert ist. Je nach Erkrankung sind zudem interdisziplinäre Fachkonferenzen Bestandteil der Behandlung. „Durch diese enge Zusammenarbeit wird der Ablauf der Behandlung für die Patientinnen wesentlich transparenter", so Dr. Frank Koch, Geschäftsführer der Ärztlichen Qualitätsgemeinschaft Witten GmbH.

Neben einer verbesserten medizinischen Versorgung profitieren die Patientinnen auch finanziell. „Unsere Versicherten, die sich für diese Form der Versorgung entscheiden, erhalten ihre Zuzahlungen in einer Höhe bis zu maximal 150 Euro zurück", erklärt Suerland.

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