Abhängig vom Ausmaß der Gelenkschädigung an Hüfte, Knie oder Schulter durch Verletzungen oder Arthrose besteht in einigen Situationen die Indikation zum operativen Gelenkersatz durch eine Prothese. Hierbei werden die zerstörten Gelenke ganz oder teilweise durch jeweils auf die Patientenbefürfnisse abgestimmte hochwertige Prothesen ersetzt.
Die Indikation zur Operation sowie die Art des Eingriffes werden durch ein Team von erfahrenen Fachärzten aus den Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie sorgfältig und unter Beachtung der individuellen Wünsche und Möglichkeiten der Patienten gestellt.
Immer mehr Operationen werden mittlerweile mit Hilfe eines computergestützten Navigationsgerätes durchgeführt. Diese hochmoderne Technik in Kombination mit der jahrelangen Erfahrung der Operateure garantieren einen schnellstmöglichen Heilungsverlauf.
Nach der Operation
An allen drei großen Gelenken (Hüft-, Knie- und Schulter-Gelenk) ist nach der Implantation einer Prothese ein korrekter und zeitnaher Bewegungs- und Belastungsaufbau anzustreben. Unmittelbar nach der Operation wird mit der krankengymnastisch angeleiteten Mobilisation begonnen, die in der Regel nach 1-2 Wochen in einer Anschlussheilbehandlung (Reha) fortgesetzt wird.
Auch Prothesenwechsel, Umstellungsosteotomien und periprothetische Brüche an bereits operierten Gelenken gehören zum Operationsspektrum. Es besteht vor jeder größeren Operation die Möglichkeit zur präoperativen Eigenblutspende.