Bei geplanten Eingriffen "unterhalb" des Bauchnabels kann eine Schmerzfreiheit über eine "rückenmarksnahe Regionalanästhesie" erreicht werden. Ebenso eignet sich diese Narkoseform zur Reduktion des Wehenschmerzes bei einer Geburt oder als Kombination mit einer Vollnarkose bei großen Eingriffen im Bauch oder Brustkorb zur Minimierung des Schmerzes in den Tagen nach der Operation.
Man unterscheidet zwei Arten der rückenmarksnahen Regionalanästhesie:
Der Patient benötigt hierbei keine Vollnarkose, d. h. er muss nicht beatmet werden.
Es spricht aber auch nichts gegen eine "leichte Schlafspritze" oder Musik über Kopfhörer zur Entspannung.

Weder die Nadel noch die verwendeten Medikamente werden "in das Rückenmark" geführt. Der Anästhesist bleibt (wie der Name der Narkoseform beschreibt) rückenmarksnah!

Rückenmarksnahe Regionalanästhesie