Allen Pflegekräften ist es ein Anliegen, auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes sowie unter Berücksichtigung neuester pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse, der individuellen Persönlichkeit des Patienten gerecht zu werden.
Ziel der Pflege ist es dabei, die Würde zu erhalten und die Autonomie des Patienten in seiner täglichen Lebensführung zu fördern.
Im Mittelpunkt steht das Kranksein, die Unterstützung im Leben mit einer Krankheit und nicht die Krankheit selbst. Daraus entstehen vielfältige Aufgaben. Nach einer Operation oder bei Bettlägerigkeit kann es die Übernahme der Selbstpflege bedeuten, d.h. Pflegende übernehmen stellvertretend für die Betroffenen waschen, lagern und essen reichen.
Wir unterstützen Sie dort, wo Sie alltägliche Dinge, wie zum Beispiel Körperpflege, Bewegung und Ernährung nicht mehr allein bewältigen können. Zusätzlich gewährleisten wir die medizinische Versorgung, wie z.B. die postoperative Überwachung der Vitalzeichen (Blutdruck , Puls etc.) oder den Wechsel von Verbänden.
Aktivierenden Pflege
Je nach Schwere Ihrer Erkrankung ist es unser Ziel, Sie nach Ihren Möglichkeiten aktiv in den Pflegeprozess einzubeziehen. Auf diese Weise möchten wir erreichen, dass Sie Ihre Eigenständigkeit fördern bzw. erhalten, um dann gestärkt nach Hause zurück kehren zu können.
Dies entspricht den Prinzipien der aktivierenden Pflege. Die Planung der Maßnahmen erfolgt in einem (Pflege-)Prozess. An diesem Prozess sind Sie als Patient sowie Ihre Angehörigen maßgeblich beteiligt.
Beruflich Pflegende übernehmen darüber hinaus zunehmend Aufgaben der Information und Beratung sowie der emotionalen und praktischen Unterstützung von Patienten und ihren Angehörigen.

... die Würde zu erhalten und die Autonomie des Patienten in seiner täglichen Lebensführung zu fördern.